Nachrichten vom Förderverein für die Byzantinische Kirche in der Abtei Niederaltaich e.V.


Hochfest der Einführung der Gottesgebärerin in den Tempel

Das Hochfest im Jahreskreis feiern wir am 21. November mit dem Hochfest der Einführung der Gottesgebärerin in den Tempel (Maria Tempelgang). Dieses Fest wurde im Westen früher unter der Bezeichnung Maria Opferung gefeiert und ist heute - ohne den ursprünglichen Bezug - der "Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem".

Das Festgeheimnis ist die im (apokryphen) Protoevangelium des Jakobus enthaltene Begebenheit, dass die Eltern Anna und Joachim Maria im Alter von drei Jahren in den Tempel brachten, wo sie von da an bis zur Verheiratung mit Josef als Tempeljungfrau Gott diente.

Mit dem Fest beginnt liturgisch die Vorbereitung auf Weihnachten.

Die Vigil wird am 20.11. um 19:15 Uhr gefeiert, die Göttliche Liturgie am Festtag um 07:00 Uhr.

 

Eigentexte (Troparion und Kondakion) zum Hochfest

Hochfest Mariä Schutz (Pokrov)

Die Orthodoxen Kirchen begehen das Fest "Mariä Schutz und Fürbitte" zum Gedenken an die wundersame Erscheinung der Gottesmutter in Konstantinopel Mitte des 10. Jahrhunderts.

 

In Niederaltaich feiern wir es als Hochfest, d.h. die Vigil am 30.09. um 19:15 Uhr, die Göttliche Liturgie am Festtag um 07:00 Uhr.

Hochfest Kreuzerhöhung

Am 14. September wird das Hochfest der pankosmischen Erhöhung des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes gefeiert. Die Vigil beginnt am 13.09. um 20:00 (!) Uhr, die Göttliche Liturgie am 14.09. um 07:00 Uhr.  Dieser Tag ist ein strenger Fasttag.

 

Die Eigentexte des Festes können Sie hier nachlesen.

Hochfest der Geburt der Allheiligen Gottesgebärerin

Am 8. September ist das Hochfest der Geburt der Allheiligen Gottesgebärerin. Die Vigil beginnt am Vorabend um 19.15 Uhr; die Liturgie wird am Fest um 07.00 Uhr gefeiert.

 

Eigentexte (Troparion und Kondakion) zum Hochfest sind hier nachzulesen.

Beginn des Kirchenjahres (Indiktion)

Am 1. September beginnt der orthodoxe Jahreskreis. Die Geburt der Gottesgebärerin eröffnet den Kreis von zwölf Hochfesten, ihre Entschlafung bildet den Abschluss des Festkreises; die Gottesgebärerin ist auch das Sinnbild für den Lebensweg des Menschen.

 

Hochfest der Verklärung unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesu Christi

Am 6. August feiern wir das Hochfest der Verklärung unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesu Christi. Am 5. August wird um 19:15 Uhr die Vigil gefeiert, die Göttliche Liturgie am Festtag um 09:30 Uhr. Dabei gelten die in der Corona-Krise vorgeschriebenen Regelungen.

 

Eigentexte (Troparion, Kondakion und Exapostilarion) zum Hochfest

Hochfest der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel

Am Freitag vor dem Hochfest feiern wir den Festabschluss von Himmelfahrt des Herrn.

 

Die Vigil zu Pfingsten feiern wir am Vortag,, der auch dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet ist,  um 19:15 Uhr. Am Festtag beginnt die Göttliche Liturgie wie üblich um 09:30 Uhr, und um 17:00 (!) Uhr beten wir die sog. Kniebeugungsvesper.

 

Troparion und Kondakion zum Hochfest können Sie hier nachlesen, ebenso  die "Kniebeugungsgebete" aus der Vesper des Pfingstsonntags.

 

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins findet traditionell am Pfingst-Sonntag um 14:30 Uhr im St.-Benedikt-Raum der Abtei statt.

Ergebnis der Wahlen zum Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung am 05. Juni 2022 wurde der 1. Vorsitzende, Herr Wolfgang Tischer, der das Amt seit Gründung des Vereins 32 Jahre lang innehatte und nicht mehr kandidierte, gebührend verabschiedet. Herr Tischer wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, seine Ehefrau Ingrid Tischer, die ebenfalls Gründungsmitglied ist und im Hintergrund als Motor wirkte, zum Ehrenmitglied.

Nachfolgerin als 1. Vorsitzende ist Frau Cordula Dörfer; die übrigen Vorstandsmitglieder (Abt Dr. Marianus Bieber als 2. Vorsitzender, Frau Dagmar Warsönke als 3. Vorsitzende, Herr Rainer Griek als Schriftführer und Herr Reinhard Rößler als Schatzmeister) wurden in ihren Funktionen wiedergewählt.

Die Geschäftsstelle bleibt wie bisher in Grafrath.

Hochfest der Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus

Am Vortag dieses Hochfestes ist der Festabschluss von Ostern.

 

Die Vigil zu Himmelfahrt wird Mittwoch um 19:15 Uhr gefeiert, die Göttliche Liturgie am Festtag um 09:30 Uhr.

 

Troparion und Kondakion können Sie hier nachlesen.

Auferstehung unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus

Troparion (5. Ton)
Christ ist erstanden von den Toten,
im Tode bezwang Er den Tod,
und hat allen in den Gräbern das Leben gebracht.

 

Kondakion (8. Ton)
Bist Du auch ins Grab hinabgestiegen, o Unsterblicher,
so hast Du doch die Gewalt der Hölle zerstört,
und bist als Sieger von neuem erstanden, Christus, o Gott;
den balsamtragenden Frauen riefest Du "freuet euch" zu,
Deinen Aposteln entbotest Du Frieden,
und den Gefallenen schenktest Du die Auferstehung.

 

Hochfest der Verkündigung unserer Allheiligen Herrin, der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria

Am 25. März feiern wir das Hochfest der Verkündigung der Geburt Christi an die Gottesgebärerin.

Die Vigil findet wie üblich am Vortag um 19:15 Uhr statt, am Festtag feiern wir um 16:15 Uhr Vesper mit Chrysostomus-Liturgie (vormittags ist an diesem Tag kein Gottesdienst).

Beginn der Großen Fastenzeit

Die Große Fastenzeit zur Vorbereitung auf das Hochfest unserer Erlösung - der Auferstehung unseres Herrn, Gottes und Erlösers - beginnt mit dem Reinen Montag, d.h. in der Versöhnungsvesper am Sonntag, in diesem Jahr am 27. Februar. Deshalb wird dieser Sonntag auch Sonntag der Versöhnung genannt:

In dem Ritus bitten die Gläubigen zunächst den Zelebranten und dann alle Anwesenden um Verzeihung der Sünden und um Fürbitte bei Gott: "Verzeih mir, was ich gesündigt in Gedanken, Worten und Werken, und bitte für mich armen Sünder!" Die Antwort ist Zuspruch der Verzeihung Gottes und spiegelt dann die obigen Bitten: "Gott verzeiht. Verzeih auch mir und bitte für mich armen Sünder!"

Während des Ritus singt der Chor die Osterstichiren und fügt ein einmaliges Singen des Ostertropars  an - einen Wegweiser auf das Ziel der Fastenzeit.

Die Vesper beginnt um 17:10 Uhr.

Aktuelle Regelungen während der Corona-Pandemie

Die Teilnahme an den Gottesdiensten im byzantinischen Ritus ist eingeschränkt möglich, es gilt teilweise 2G- oder 3G-Regel (Kontrolle vor dem Betreten der Kirche). Hinweise im Gottesdienstplan und unter https://www.abtei-niederaltaich.de/kloster/nachrichten-archiv/covid-19-pandemie).

 

Das Gästehaus der Abtei, der Klosterladen und der Biergarten des Klosterhofs sind geöffnet.

 

Bitte informieren Sie sich aber unbedingt  jeweils nach den Details der Regelungen.

 

1. Vorfastensonntag

Mit dem 1. Vorfastensonntag, dem Sonntag des Pharisäers und Zöllners, beginnt die Vorbereitung auf das Hochfest der Auferstehung unseres Herrn, Gottes und Erlösers. Die Vorfastenzeit bereitet auf die Fastenzeit vor, indem auf eine fastenfreie Woche der Verzicht auf Fleisch und dann auch auf Milchprodukte folgt. Mit dem 

Beginn des Triodion

Das Triodion, die Zeit vom 1. Vorfastensonntag bis Allerheiligen, dem Sonntag nach Pfingsten, hat seinen Name davon, dass in dieser Zeit auch die dritte Ode des Kanons gebetet wird, die sonst gewöhnlich entfällt.

Das Triodion beginnt an diesem Sonntag vom Pharisäer und Zöllner, heuer am 06. Februar, mit der dreiwöchigen Vorfastenzeit. Die erste Woche ist fastenfrei; der zweite Vorfastensonntag ist der des Verlorenen Sohnes, der dritte der Sonntag der Fleischentsagung bzw. vom Letzten Gericht. Mit dem 4. Vorfastensonntag, dem Sonntag der Butterentsagung oder Versöhnungssonntag, endet die Vorfastenzeit und geht in der Versöhnungsvesper in die Große Fastenzeit über.

Hochfest der Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus

Das Hochfest der Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus ist in den Westkirchen eher unter der Bezeichung Darstellung des Herrn bekannt, meist jedoch wird es hier als Maria Lichtmess bezeichnet.

Das Festgeheimnis feiert die nach dem jüdischen Gesetz vorgeschriebene "Auslösung" des erstgeborenen Sohnes, der eigentlich dem Altar geweiht ist und durch ein besonderes Opfer "losgekauft" werden muss.

Die in den Ostkirchen übliche Bezeichnung  "Begegnung (Hypapante)" betont den Aspekt der Begegnung des Erlösers mit den Frommen seines Volkes, die ihn erwarten, besonders Symeon und Hanna. Der greise Symeon, der Jesus auf die Arme nimmt, stimmt den Gesang an, der in der römisch-katholischen Kirche in der Komplet, in den orthodoxen Kirchen in der Vesper gebetet wird:

"Nun entlässest Du, o Herr, Deinen Diener nach Deinem Wort in Frieden, denn meine Augen haben Dein Heil gesehen, das Du bereitet vor aller Völker Angesicht, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlichung Deines Volkes Israel." (Nunc dimittis)

 

Wir feiern wie üblich die Vigil am Vorabend um 19.15 Uhr, die Göttliche Liturgie am Festtag um 07.00 Uhr.

 

Troparion und Kondakion finden Sie hier.

Hochfest der Theophanie unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesu Christi

In den  Gottesdiensten dieses Hochfestes wird die Theophanie (Erscheinung des Herrn) in der Taufe Jesu im Jordan gefeiert. Dazu gehören mit den anderen Gottesdiensten besonders die Große Wasserweihe am Vortag und die "Jordan- Prozession" (zur Ohe) am Festtag.

 

Am 5. Januar werden die Königlichen Horen um 08.30 Uhr,  die Vesper mit Basilius-Liturgie und Großer Wasserweihe um 15.00 Uhr und die Vigil um 19.15  Uhr gefeiert. Am Festtag ist die Basilius-Liturgie mit Jordan-Prozession um 9.30 Uhr.

 

Von den Eigentexten sei hier neben Troparion und Kondakion des Hochfestes besonders auf das "Gebet zur Wasserweihe" des Patriarchen Sophronius von Jerusalem hingewiesen, das während des Gottesdienstes am Vortag gebetet wird.

Hochfest der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesu Christi dem Fleische nach

Die Gottesdienstordnung für Weihnachten ist wie folgt:

Am heiligen Abend (Paramonie von Christi Geburt) werden um 10.00 Uhr Königliche Horen gefeiert, um 15.30 Uhr Vesper mit Basilius-Liturgie, sowie (voraussichtlich) um 19.15 Uhr die Vigil; am Weihnachtstag ist um 09.30 Uhr Basilius-Liturgie.

 

Troparion und Kondakion des Hochfests können Sie hier nachlesen.

Fest unseres Vaters unter den Heiligen Nikolaus

Am 6. Dezember ist das Fest unseres Vaters unter den Heiligen Nikolaus, Erzbischofs von Myra in Lykien, des Wundertäters. An diesem Tag wird das Altarfest der beiden byzantinischen Kirchen als Hochfest gefeiert. Am 05.12. wird um 19:15  Uhr die Vigil gefeiert, die Göttliche Liturgie am 06.12. um 09:30 Uhr, die Vesper um 17:20 Uhr. Um 19.30 Uhr wird eine Pannychida für die Stifter des Klosters gehalten.

 

Troparion und Kondakion des Festes können Sie hier nachlesen.

 

Beginn des Weihnachtsfastens

Am 15. November beginnt die Fastenzeit zur Vorbereitung auf die Geburt Christi, eine der vier Fastenzeiten der Ostkirche. Sie dauert bis einschließlich dem 24. Dezember.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Website eine gesegnete Osterzeit.

 

 Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden !

Χριστoς ανεστη ! Αληθος ανεστη !
Kristus nousi kuolleista ! Totisesti nousi !

Christus resurrexit ! Vere resurrexit !
!
المسيح قام !حقا قام
Cristo è risorto ! È veramente risorto !
Christ is risen ! He is risen indeed !
Hristos a înviat ! Într-adev
ăr a înviat !
Христос воскресе !  Воистину воскресе !
! Cristo ha resucitado ¡ ! Verdaderamente ha resucitado ¡
Cristo ressuscitou ! Ele ressuscitou verdadeiramente !
! המשיח קם ! הוא באמת קם
Christus is verrezen ! Hij is waarlijk opgestaan !
Kristus er opstanden ! Han er sandelig opstanden ! 
Քրիստոսն է բարձրացել ! Նա իսկապես բարձրացել !
Le Christ est ressuscité! Il est vraiment ressuscité !
Mesih yükseldi ! O gerçekten yükseldi !
Kristus är uppstånden ! Han är sannerligen uppstånden !
Kristus vstal z mrtvých ! On z mrtvých !
Chrystus zmartwychwsta
ł ! On rzeczywiście zmartwychwstał !
Krisztus feltámadt !
Ő valóban feltámadott !
Kristo resurektis ! Li estas vere levigxis !

Hochfest des Einzugs unseres Herrn Jesus Christus in Jerusalem (Palmsonntag)

Am Palmsonntag  feiern wir den Einzug des Herrn in Jerusalem. Durch die am Tag zuvor, dem Lazarus-Samstag, erfolgte Erinnerung an die Auferweckung des Lazarus ist dieses Hochfest gleichsam ein kleines Ostern, und die Gläubigen tauschen als Gruß "Schöne Auferstehung" aus.

Fünfte Fastenwoche

In der fünften Fastenwoche, die heuer mit dem 14. März beginnt, liegen zwei wichtige Termine:

 

Der Donnerstag dieser Woche ist der Tag des Großen Kanons des heiligen Andreas von Kreta.  In den ersten vier Fastenwochen wird freitags jeweils ein Viertel dieses Kanons gebetet, der ganze Hymnos Akathistos am Vorabend, also heuer am Mittwoch, dem 17.03., in der Matutin.

 

Am Samstag, dem 19.03., dem Vorabend des Tags des Hymnos Akathistos , wird der komplette Hymnos in der Matutin gebetet. Zu Beginn der Großen Fastenzeit wird jeweils ein Viertel davon an den ersten vier Tagen der ersten Fastenwoche gebetet.

 

Fest des hl. Hieromatryrers Pachomius, Oblaten von Niederaltaich

Am 07. Februar begehen wir das Fest des hl. Hieromartyrers Pachomius, Oblaten von Niederaltaich. Es handelt sich bei diesem Seligen um den Neomartyrer Prälat Peter Werhun (auch Petro Verhun), der die katholischen Ukrainer in Deutschland als erster Seelsorger betreute. Er war Oblate der Abtei Niederaltaich mit dem Oblatennamen Pachomius und hatte die feste Absicht, nach dem Krieg in den Konvent einzutreten. Nach Russland verschleppt und zu Zwangsarbeit verurteilt, verstarb er am 7. Februar 1957 in Krasnojarsk (Sibirien). Am 27. Juni 2001 wurde Vr. Pachomius von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Nähere Informationen im Internet u.a.: Ökumenisches Heiligenlexikon - Petrus Werhun

 

Ein Tropar aus dem Offizium des Seligen ist hier nachzulesen.