Sonntag der Versöhnung
Die Große Fastenzeit zur Vorbereitung auf das Hochfest unserer Erlösung - der Auferstehung unseres Herrn, Gottes und Erlösers - beginnt in der Versöhnungsvesper, in diesem Jahr am Sonntag, dem 6. März. Deshalb wird dieser Sonntag auch Sonntag der Versöhnung genannt:
In dem Ritus bitten die Gläubigen zunnächst den Zelebranten und dann alle Anwesenden um Verzeihung der Sünden und um Fürbitte bei Gott: "Verzeih mir, was ich gesündigt in Gedanken, Worten und Werken und all meinen Gefühlen, und bitte für mich armen Sünder!" Die Antwort ist der Zuspruch der Verzeihung Gottes und wiederholt dann die obigen Bitten: "Gott verzeiht. Verzeih auch mir und bitte für mich armen Sünder!"
Während des Ritus singt der Chor die Osterstichiren und fügt ein einmaliges Singen des Ostertropars an - wie einen Wegweiser auf das Ziel der Fastenzeit.